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🏠 Wo wohnst du und was ist dein Heimat-OV?
Ich wohne in Steinbach, einem Ortsteil von Lebach. Mein grüner Heim-Ortsverband ist der OV Lebach.
💼 Was machst du beruflich?
Ich bin Referentin bei einem kommunalen Spitzenverband.
Meine Ausbildung: M. Sc. Umweltwissenschaften und Diplom-Wirtschaftsingenieurin (FH)
🍴 Was isst du gar nicht gerne?
Ich esse kein Fleisch.
🫶 Was gefällt dir besonders gut am Saarland?
Eigentlich ganz viel:
– die Menschen: Sie sind offen und hilfsbereit.
– Die Lage: Die Nähe zu Frankreich und Luxemburg, aber auch die kurzen Wege.
– Die Natur und Kultur: Gerade bei uns im nördlichen Teil des Saarlandes gibt es sehr viel Wald und eine wunderschöne Landschaft.
Ich liebe unser Erntedankfest und Klassik am See am Losheimer Stausee. Darauf freue ich mich jedes Jahr.
💃 Womit verbringst du gerne deine Freizeit?
Zeit mit meiner Familie verbringen, Spaziergänge im Wald und Singen im Chor.
📍 Dein Lieblingsort im Saarland?
Die Marienkapelle auf Höchsten.
🗣️ Mit welcher/welchem Politiker:in würdest du dich gerne unterhalten?
Mit Robert Habeck.
🎭 Welche Kunst oder Künstler:in konsumierst du am liebsten?
Reinhard Mey.
🔮 Wenn du einen Wunsch fürs Saarland hättest, welcher wäre das?
Mein Wunsch fürs Saarland ist, dass wir alle ein gutes, selbstbestimmtes Leben in einer intakten Umwelt und einer Gesellschaft haben, die zusammenhält. Gute Bildung, gute Arbeit, lebenswerte Gemeinden und niemand soll sich abgehängt fühlen. Ich wünsche mir aber auch für das Saarland, dass wir nicht zuerst fragen, was uns trennt, sondern was wir gemeinsam erreichen können.
✨ Wie sieht deine perfekte Zukunft aus?
Meine perfekte Zukunft ist gar nicht perfekt. Ich wünsche mir ein Leben, in dem die wirklich wichtigen Dinge ihren Platz haben: Zeit für meine Familie, Menschen, die füreinander da sind, und die Gewissheit, dass mein Sohn in einer Gesellschaft aufwächst, in der nicht Herkunft oder Geld über seine Chancen entscheiden. Ich wünsche mir, dass wir wieder mehr miteinander reden als übereinander, Verantwortung füreinander übernehmen und uns nicht ständig fragen, was uns trennt. Für mich bedeutet Zukunft, dass wir gut leben können – in einer intakten Umwelt, mit guten Arbeitsplätzen und in einer Gesellschaft, in der niemand das Gefühl hat, allein gelassen zu werden.
💚 Was hat dich in die Politik gebracht?
Mich hat nicht ein einzelnes Ereignis zur Politik gebracht, sondern das Gefühl, dass man Dinge nicht einfach hinnehmen muss. Schon als Jugendliche habe ich mit Freunden spielerisch darüber nachgedacht, eine Partei zu gründen. Später wollte ich unbedingt im Umweltministerium arbeiten – diesen Wunsch habe ich mir nach meinem Studium erfüllt. Lange habe ich aber gezögert, selbst Parteimitglied zu werden. Ich hatte Sorge, dass meine fachliche Arbeit anders bewertet würde, wenn bekannt ist, dass ich mich politisch engagiere. Erst 2010 habe ich den Schritt gewagt und bin den Grünen beigetreten. Ausschlaggebend war für mich die Überzeugung, dass gute Ideen allein nicht reichen – man muss auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen und sich einzumischen. Ich bin nicht in die Politik gegangen, weil ich Politikerin werden wollte. Ich bin in die Politik gegangen, weil ich etwas verändern wollte. Vielleicht habe ich deshalb so lange gewartet. Mir ging es nie darum, ein politisches Amt zu bekommen. Mir ging und geht es darum, Verantwortung zu übernehmen und beizutragen, dass Menschen gut leben können.
💪 Wofür setzt du dich ein?
Ich setze mich für Menschen ein, die das Gefühl haben, dass ihnen niemand richtig zuhört oder dass sie im Wandel unserer Zeit zurückgelassen werden. Ich möchte, dass jede und jeder die Chance auf ein gutes Leben hat – mit guter Bildung, guter Arbeit, einer intakten Umwelt und einer Gesellschaft, die zusammenhält.
😶 Was muss im Saarland besser laufen?
Im Saarland läuft schon vieles gut. Wir haben engagierte Menschen, starke Unternehmen, eine wunderschöne Landschaft und einen besonderen Zusammenhalt. Gleichzeitig stehen wir vor großen Herausforderungen. Der Strukturwandel muss gelingen, damit gute Arbeitsplätze erhalten und neue geschaffen werden. Familien brauchen verlässliche Betreuung, Bildung muss jedem Kind echte Chancen eröffnen und ältere Menschen sollen selbstbestimmt leben können. Mir ist außerdem wichtig, dass wir wieder mehr miteinander reden und gemeinsam Lösungen suchen, statt uns gegenseitig Vorwürfe zu machen. Das Saarland hat enormes Potenzial – wir müssen den Mut haben, es zu nutzen. Ich wünsche mir, dass wir weniger darüber reden, warum etwas nicht geht, und mehr darüber, wie wir es gemeinsam möglich machen.
🦸♀️ Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre es und wie würdest du sie in der Politik einsetzen?
Ich würde mir wünschen, Menschen wieder besser miteinander ins Gespräch bringen zu können. Dass sie einander zuhören, bevor sie urteilen, und gemeinsam nach Lösungen suchen. Wenn das eine Superkraft wäre, würde ich sie sofort nehmen.


